Hippies, Perlen und das Outback.

 


WESTERN AUSTRALIA



Die einen kommen, um sich am Indischen Ozean Urlaubsbräune zu holen. Andere wollen ein wenig Perlenrausch in der City schnuppern. Einige suchen das Abenteuer in den Bergen von Kimberley. Das Schönste daran: Sie müssen nicht getrennt verreisen, denn all das gibt es in und um Broome.



Am Abend trifft sich fast die ganze Stadt am Strand. Der Sonnenuntergang am Cable Beach in Broome ist weltbekannt. Da allabendlich Kamelkarawanen, mit Touristen auf dem Buckel, am Strand entlangziehen, haben alle diejenigen, die nicht selbst reiten, das perfekte Fotomotiv. Aber auch tagsüber ist der Cable Beach einen Besuch wert – vorausgesetzt, man bringt einen eigenen Sonnenschirm mit oder erobert einen Schattenplatz unter dem einzigen Baum am 20 Kilometer langen goldgelben Sandstrand. Das Wasser ist klar, sauber und warm – in der „Wet Season“ von November bis März sollte man aber die „Stinger“-Warnungen ernst nehmen: Denn mit den sehr giftigen Quallen - dem Irukandji Jellyfish – die dann vor der Küste schwimmen, ist nicht zu spaßen.
Die Quallen sind aber das Einzige, was einem in Broome die gute Laune verderben könnte. Ansonsten ist die Stadt an der australischen Nordwestküste ein Ort, an dem es entspannt zugeht. Wer nicht am Strand oder am Hotelpool liegt, sitzt in einem der vielen Kaffees entlang der Hauptstraße, liest dort vielleicht ein Buch, sieht den braungebrannten Beachboys hinterher oder träumt einfach vor sich hin. In Broome scheinen sich die lässigen Flowerpowertage der Siebziger bis in die heutige Zeit hinüber gerettet zu haben. Vielleicht auch deshalb sind erstaunlich viele Künstler hier sesshaft. In den vielen Galerien der Stadt findet man einen breiten Querschnitt – angefangen von traditionellen „Aboriginal paintings“ bis zu den Werken moderner und unangepasster australischer Nachwuchsmaler.
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Den vollständigen Bericht und natürlich viele andere Artikel und Reportagen finden Sie in der Sept./Okt./November-Ausgabe 3/2009 des AUSTRALIEN Magazins.
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