Mehr als Känguru und Krokodil

 


Aussie Cuisine



Dicke Steaks vom Grill und dazu ein kühles Bier – so sah lange Zeit ein gelungenes australisches Essen aus. Doch das hat sich geändert, die moderne australische Küche gehörte zu den Besten der Welt. Manuela Blisse und Uwe Lehmann haben sie gekostet.



Emu, Känguru, Krokodil? Für den modernen Australier läuft das meist unter „Hundefutter“. Mit angesagter australischer Küche hat das nichts zu tun – auch wenn es natürlich in Down Under Restaurants gibt, wo sich solche „australischen Spezialitäten“ auf der Karte finden. Wer sie probieren möchte bekommt in Coogee, einem Strandvorort Sydneys im Deep Blue Bistro ein ausgezeichnetes „Outback Fusion Menü“ inklusive Krokodil-Carpaccio.
Aber viel eher schon wird auf dem fünften Kontinent „Bush Food“ als Trend propagiert. Etliche der schon von den Aboriginals genutzten Nahrungsmittel des Outbacks wie Buschtomaten oder Macademia-Nüsse haben längst Eingang in die moderne Aussie-Cuisine gefunden – beispielsweise als Macademia Bruschetta mit Basilikum.
Dort werden sie zumeist als willkommene Zutat für Gerichte gebraucht, die man gerne als „modern australian“ bezeichnet, eine eigenständige Küchenrichtung, die sich vor allem in den Metropolen des Kontinents in den letzten Jahren entwickelt. Auf dem Teller zeigt sich dies einfallsreich angerichtet. Denn auch in Australien isst das Auge mit, als ein kreativer Mix aus französisch-mediterraner Kochkunst, angereichert mit einem Schuss asiatischem Küchengeist und umgesetzt mit besten, einheimischen saisonalen Produkten.
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Den vollständigen Bericht und natürlich viele andere Artikel und Reportagen finden Sie in der Dez./Jan./Februar-Ausgabe 4/2009 des AUSTRALIEN Magazins.
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