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Der Sonne entgegen
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QUEENSLAND
Der Great Sunshine Way führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Südqueenslands. Rasso Knoller ist ihm gefolgt und hat eine Reise von Surfers Paradise bis Hervey Bay unternommen.
Der Geruch von Kokosnusssonnenmilch liegt in der Luft, Schönheiten im Bikini schlendern den Strand entlang und braungebrannte Boys klemmen lässig ihr Surfbrett unter den Arm. Heute ist es windstill in Surfers Paradise. Das Meer ist eben wie ein Brett. Doch das macht den Wellenreitern nichts aus: Sehen und gesehen werden, das ist hier die Devise.
Surfers Paradise ist nicht Australien. Ein bisschen zu viel Show, deutlich zu viel Posing und auf jeden Fall zu viel Kommerz. Crocodile Dundee würde sich hier sehr fremd vorkommen. Der erste Eindruck von der Gold Coast fällt zwiespältig aus.
Ein kleines Sonnenbad am Strand stimmt mich milder. Eigentlich doch ganz cool hier. Zu gucken gibt es auf jedenfalls genug. Und dass die weißhaarige, ältere Dame mit Turmfrisur ihren rosa gefärbten Pudel am Strand spazieren führt, ist ja auch ganz lustig.
„Sorry, mate“, entschuldigt sich plötzlich jemand bei mir. Wofür eigentlich? Ich muss mich erst orientieren, bis ich begreife: Einer der lässigen Surfer hat meine Flasche mit Sonnencreme umgestoßen und sagt mir jetzt, dass es ihm leid tue. Surfers Paradise ist doch Australien. Wohl in keinem anderen Land würde sich jemand für das Umstoßen einer – wohl gemerkt geschlossenen –Sonnencreme entschuldigen.
[...]
Den vollständigen Bericht aus unserem Special "Queensland wird 150" und natürlich viele andere Artikel und Reportagen finden Sie in der Dez./Jan./Februar-Ausgabe 4/2009 des AUSTRALIEN Magazins.
Erhältlich im gut sortierten Zeitschriftenhandel, in Bahnhofsbuchhandlungen oder gleich hier im Shop.
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